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Olympia 1936
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Alexander Emmerich

Olympia 1936

Trügerischer Glanz eines mörderischen Systems

  • München-Bewerbung, Vergabe 2012
  • 75 Jahre Olympische Spiele 1936
  • Ca. 200 Abbildungen, Grafiken und Karten

In Deutschland wurden Regime-Gegner ermordet oder in Konzentrationslager deportiert, die Nürnberger Gesetze waren wenige Monate zuvor verabschiedet worden. In Berlin und Garmisch-Partenkirchen jedoch spielten die Nazis ihren internationalen Gästen das Bild von der friedfertigen Diktatur, von der Völkerverständigung im Zeichen der Ringe vor. Die Sportstätten wurden hierfür nach nationalsozialistischen Vorgaben aufpoliert, und das Propagandaministerium legte der Presse auf, in keiner Weise über die Verfolgung der Juden zu berichten. Niemals zuvor und niemals danach, auch nicht im Kalten Krieg, wurde der Sport so sehr für politische und ideologische Zwecke instrumentalisiert wie bei den Olympischen Spielen 1936.Alexander Emmerich erzählt von Siegern und Verlierern, etwa von Publikumsliebling Jesse Owens oder vom verhinderten Star Gretel Bergmann, er erzählt vom „trügerischen Glanz“ und dessen Nachwirkungen. Eine exklusive Bebilderung mit teilweise unveröffentlichten Fotografien illustriert diese Geschichte auf einzigartige Weise und zeigt, etwa mit Bildern von den Sportstätten heute, was von Olympia 1936 noch besteht.


gebunden, mit Schutzumschlag, ca. 200 Abbildungen
288 Seiten, Format 24 x 28 cm
ISBN: 978-3-7716-4472-7

EUR 39,95
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